
| Bologna-Reform zügig angehen |
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Junge Union und RCDS erwarten erste Erfolge bis zum Beginn des Wintersemesters - Bilger: „Mehr Flexibilität für die Studenten“ - Klare Absage an verfasste Studierendeschaft und Zwangsbeiträge Die Junge Union (JU) Baden-Württemberg sowie der Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) im Land erwarten sich vom dem morgen in Stuttgart stattfindenden Bologna-Kongress den Startschuss für schnelle Reformen an den Hochschulen. Vor allem im Hinblick auf die bislang starren Regelstudienzeiten für Bachelor- und Masterabschlüsse fordert der Unionsnachwuchs mehr Flexibilität. „Ein Jahr länger studieren kann gut investierte Zeit sein - wenn man die Zeit zum forschen oder für Auslandsaufenthalte nutzt“ beschreibt JU-Landeschef Steffen Bilger die Haltung von JU und RCDS.
Mehr Flexibilität und damit weniger unnötigen Stress für die Studenten fordern die Jugendorganisationen auch bei Prüfungen. „Anstatt stur am Ende jedes Semesters jedes Fach einzeln abzuprüfen, wünschen wir uns auch mal die Möglichkeit, Lernmodule über zwei oder drei Semester zu strecken und erst dann zu prüfen“ erläutert Romen Link, Landesvorsitzender des RCDS. Unsinnig seien zudem für die Endnote relevante Prüfungen bereits am Ende des ersten Semesters. Den Studenten müsse vielmehr zuerst die Chance gegeben werden, sich in die Grundlagen eines Studiengangs einzuarbeiten. Reformbedarf besteht nach Auffassung der JU und des RCDS zudem beim System der Akkreditierung. Für Romen Link müssen dabei vor allem die Interessen der Studenten im Mittelpunkt stehen: „Wir wollen eine funktionierende Qualitätssicherung, die nicht einfach Listen abhakt, sondern die Studiertauglichkeit von Studienangeboten kritisch prüft und die Berufsqualifikation sicherstellt.“ |
Montag, 21. März 2011 | |
Freitag, 11. März 2011 | |
Donnerstag, 10. März 2011 |