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Stuttgart, 9. Juli 2010 - Der Landesvorsitzende des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Baden-Württemberg, Romen Link (24), kritisiert die heute getroffene Entscheidung des Bundesrates, der von der Bundesregierung geplanten BAföG-Erhöhung nicht zuzustimmen und stattdessen den Vermittlungsausschuss anzurufen. "Ich hätte mir von Bund und Ländern gewünscht, noch vor der Sommerpause eine Einigung über die Finanzierung der absolut notwendigen BAföG-Erhöhung zu erzielen. Es ist schade, dass dies nicht gelungen ist. Die BAföG-Sätze für Schüler und Studenten um zwei Prozent auf monatlich maximal 670 Euro zu erhöhen, ist unserer Meinung nach längst überfällig." Zu der Entscheidung des Bundesrates, dem Nationalen Stipendienprogramm der Bundesregierung zuzustimmen, sagt Link weiter: "Die Zustimmung des Bundesrates zum Nationalen Stipendienprogramm ist ein sehr gutes Signal, das heute von Berlin an alle Hochschulen in der ganzen Republik ausgesandt wurde. Im Studium besonders erfolgreiche und zudem in der Gesellschaft engagierte Studenten stärker zu fördern, ist eine sinnvolle Investition in die Zukunft unseres Landes und sollte zusätzliche Motivation für alle Studenten sein, sich um ein Stipendium zu bewerben. Die Bundesregierung hat mit diesem Programm gezeigt, dass für sie Leistung und Engagement zwei Seiten ein und derselben Medaille sind." Der RCDS Baden-Württemberg befürchtet allerdings Probleme bei der Umsetzung des Nationalen Stipendienprogramms an den Hochschulen und wird diesen Prozess deshalb mit großer Aufmerksamkeit verfolgen und konstruktiv begleiten. Schon morgen (10.7.) wird sich die in Stuttgart stattfindende Landesdelegiertenversammlung des RCDS in einem Leitantrag mit diesem Thema beschäftigen und mit dem Staatssekretär im Wissenschaftsministerium, Dr. Dietrich Birk MdL, sowie mit dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Landtag, Peter Hauk MdL, über dieses und andere aktuelle hochschul- und bildungspolitische Themen diskutieren. |
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Stuttgart, 04. Juni 2010 – Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung die Umsetzung des nationalen Stipendienprogramms für die Hochschulen sowie die Erhöhung des BAföG beschlossen. Damit ist der Weg frei für eine der größten nationalen Investitionen im Hochschulbildungsbereich seit Jahrzehnten.
Romen Link, Landesvorsitzender des RCDS Baden-Württemberg und Mitglied im CDU Landesvorstand, bemerkt hierzu: „Angesichts der derzeitigen Haushaltssituation in Bund und Ländern ist es zwingend notwendig, dass umfassende Sparmaßnahmen ergriffen werden. Dabei darf allerdings nicht bei Zukunftsinvestitionen im Bildungsbereich gespart werden! Wir begrüßen daher ausdrücklich die Entscheidung des Bundesrates, das nationale Stipendienprogramm sowie die Erhöhung des BAföG zu unterstützen. Nun sind vor allem die Universitäten gefordert, die Umsetzung eines solchen Stipendienprogramms weiter voranzutreiben. Wie das Einwerben von Geldern aus der Wirtschaft und die Auswahl der Studenten an den Hochschulen erfolgen soll, ist noch weitgehend ungeklärt. Hier muss jetzt schnell eine sinnvolle Lösung gefunden werden.“
„Die Studenten erhalten ab heute das Gefühl, dass sich Leistung lohnt. Mit diesem System können wir für Deutschlands Zukunft eine neue Stipendien- und Förderungskultur schaffen, die in vielen anderen Ländern schon seit Jahren etabliert ist. Ich bin sicher, dass auch unser Bildungssystem davon profitieren wird.“, so Link abschließend.
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RCDS Baden-Württemberg kritisiert Sparvorhaben im Bildungsbereich |
STUTTGART, den 16.05.2010. Der RCDS Baden-Württemberg lehnt die jüngsten Vorschläge der hessischen und sächsischen Ministerpräsidenten Roland Koch und Stanislaw Tillich, die sich in den vergangenen Tagen zur Konsolidierung der Haushalte dafür ausgesprochen haben auf Kosten der jungen Generation auch im Bildungsbereich Kürzungen vornehmen zu wollen, strikt ab.
Der RCDS Landesvorsitzende Romen Link hierzu: „Wer auf der einen Seite Milliarden Rettungspakte für den Euro-Raum und die Finanzmärkte zur Verfügung stellt und auf der anderen Seite im Bildungsbereich Kürzungen vornehmen möchte macht deutlich, dass er unfähig ist eine verantwortungsbewusste Politik für alle Generationen und Gesellschaftsteile in unserem Land zu machen. Der Bildungsbereich muss der letzte Bereich auf einer langen Streichliste sein und darf nicht an erster Stelle zur Disposition stehen. Bevor nicht in anderen Bereichen alle möglichen Sparmaßnahmen durchgeführt worden sind muss der Bildungssektor unangetastet bleiben.“ Der RCDS Baden-Württemberg wendet sich ferner auch gegen die langsame Verabschiedung vom Ziel bis zum Jahre 2015 10 Prozent vom BIP für Bildung und Forschung ausgeben zu wollen: „Wer sich jetzt in der Krise vom fest vereinbarten 10 Prozent Ziel verabschiedet hat nicht verstanden, worum es dabei geht. Dieses Ziel dient dazu einem Land wie der Bundesrepublik Deutschland, das arm an natürlichen Ressourcen ist, auch langfristig den Wohlstand zu erhalten, in dem wir heute leben. Wer hier als erstes einspart macht Politik zu Lasten künftiger Generationen.“, so Link.
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Junge Union und RCDS erwarten erste Erfolge bis zum Beginn des Wintersemesters - Bilger: „Mehr Flexibilität für die Studenten“ - Klare Absage an verfasste Studierendeschaft und Zwangsbeiträge
Die Junge Union (JU) Baden-Württemberg sowie der Ring Christlich Demokratischer Studenten (RCDS) im Land erwarten sich vom dem morgen in Stuttgart stattfindenden Bologna-Kongress den Startschuss für schnelle Reformen an den Hochschulen. Vor allem im Hinblick auf die bislang starren Regelstudienzeiten für Bachelor- und Masterabschlüsse fordert der Unionsnachwuchs mehr Flexibilität. „Ein Jahr länger studieren kann gut investierte Zeit sein - wenn man die Zeit zum forschen oder für Auslandsaufenthalte nutzt“ beschreibt JU-Landeschef Steffen Bilger die Haltung von JU und RCDS.
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Baden-Württemberger neuer Bundesvorsitzender des RCDS |
STUTTGART - Am vergangenen Wochenende fand in Berlin die 43. Bundes-Delegiertenversammlung des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) statt. Unter dem Titel „Bildungs- und Hochschulpolitik in einer globalisierten Welt – Chancen und Risiken“ stand das Wochenende ganz im Zeichen der Bologna-Reform. Als Gastrednerin begrüßten die Delegierten die Bundeskanzlerin Angela Merkel, die in ihrer Rede Verbesserungsbedarf bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses einräumte. Gleichzeitig befürwortete sie jedoch die grundsätzlichen Ziele der Reform wie beispielsweise die verstärkte internationale Mobilität der Studenten. Insbesondere die verkürzten Studienzeiten durch die Straffung der Curricula seien ein bedeutender Schritt im internationalen Bildungswettbewerb. Die Kanzlerin betonte, dass hier ein gesunder Kompromiss zwischen der freien Lehre nach dem Humboldt‘schen Bildungsideal und einem effizienzsteigernden Verschulungsgrad gefunden werden müsse. Während der Versammlung wurde von den Delegierten auch ein neuer Bundesvorstand gewählt. Zum Vorsitzenden des RCDS Bundesverbandes wählten die Delegierten den Freiburger Studenten Stefan Dario Holz. Den Vorstand komplettieren der neue Bundesschatzmeister, Stephan Convent, sowie Sebastian Brewe aus Bayern als neuer stellvertretender Bundesvorsitzender.
Der Landesvorsitzende des RCDS Baden-Württemberg, Romen Link, hierzu: „ Wir gratulieren Stefan Holz ganz herzlich zu seiner Wahl und freuen uns auf eine gute und enge Zusammenarbeit.“ Der neu gewählte Bundesvorsitzende machte in seiner Rede deutlich, dass er die Hauptaufgabe des RCDS darin sehe der CDU und auch den anderen Parteien deutlich machen, dass Bildung absolute Priorität haben müsse. Die Chance für alle an guter Bildung teilhaben zu können sei ein Teil der Antwort auf die viel diskutierte Gerechtigkeitsfrage in Deutschland. „ In Baden-Württemberg wie auch auf Bundesebene versteht sich der RCDS als Stimme der jungen Generation. Die Wahl von Stefan Holz unterstreicht die wichtige Rolle, die der RCDS Baden-Württemberg mit seinem Engagement für eine bessere Bildungspolitik einnimmt. Gemeinsam mit dem neuen Bundesvorstand werden wir weiterhin intensiv an einer besseren Bildungspolitik arbeiten“, so Romen Link abschließend.
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